Santa Barbara
Erbaut wurde das Castillo Santa Barbara wurde zu Anfang des 14. Jahrhunderts auf dem Vulkan Guanapay in der Nähe von Teguise. Es liegt 135 Meter über den Meeresspiegel.
Im 16. Jahrhundert wurde das Castillo von Sancho de Herrera zu einer Festung umgebaut um die Inselbewohner vor Piraten-Angriffen zu schützen. Dieses Vorhaben klappte allerdings nur bedingt, denn die Piraten schafften es mehrfach die Burg einzunehmen und ihr schweren Schaden zuzufügen.
Die Burg hat kleinen Rundtürmchen und einer Zugbrücke. Von der Burg aus hat man einen herrlichen Blick auf die alte Hauptstadt Teguiese, auf den Strand von Famara und an der Ostseite bis zur neuen Hauptstadt Arrecife.
Seit 1991 ist das Museo del Emigrante Canario, ein Emigrantenmuseum, im inneren das Castillo zu bewundern. Diese Ausstellung beschreibt die Auswanderung der kanarischen Bevölkerung nach Südamerika. Aufgrund einer anhaltenden Dürreperiode waren im 19. Jahrhundert viele Familien gezwungen die Insel Richtung Amerika zu verlassen. Viele Orginaldokumente sind Zeugnis dieser Flucht.
Mit Parkplätzen könnte es ganz oben vor der Burg etwas knapp werden. Während unseres Besuches waren allerdings (wohl auch wetterbedingt) nicht viele Touristen unterwegs.
